Der Schlattlhof

Unser Innenhof

Herzlich Willkommen auf dem Bauernhof der Familie Karl Schlattl im Dreiburgenland, am Rand des Bayerischen Waldes!

Zu unserem Hof, den wir bereits in vierter Generation führen, zählen wir, Karl und Irmgard Schlattl, unser Hofnachfolger Maximilian, und zeitweise packen auch noch unsere drei Töchter und die Eltern von Karl mit an. Bei uns auf dem Hof leben rund 150 Milchkühe mit ihren Nachkommen. Das Versorgen unserer Mädls mit Anhang ist unser täglich Brot.

Mit unserer Homepage wollen wir einen Einblick in unser Leben und Arbeiten geben, jedem Interessierten zeigen, wie und wo die Lebensmittel vor Ort produziert werden.

Vorweg: Wir lieben unsere Tiere. Jedes einzelne liegt uns am Herzen, wir kennen sie und sie kennen uns. Unser Tag beginnt morgens meist um fünf und endet, wenn alles glatt läuft, abends um sieben. Bei Feldanbau oder bei Erntezeiten wird es leicht mal halb zehn abends bis Karl unter die Dusche kommt und anschließend das Abendessen genießen kann. Auch wenn eine Kuh kalbt, dann heißt es aufstehen und nachsehen, ob die Kuh es alleine schafft. Das kommt aber nicht mehr oft vor, da sich alle unsere Tiere seit dem Stallneubau 1996 in begrenzten Räumen frei bewegen können.

Was bedeutet Milchviehwirtschaft?

Kapfham im Frühling
Kapfham im Frühling

Noch vor 50 Jahren gab es in Deutschland über eine Million Bauernhöfe. Mittlerweile sind es kaum mehr als 280.000 landwirtschaftliche Betriebe. Wir sind einer davon und so soll es auch bleiben.

Die von unseren Mädls produzierte Milch liefern wir an unsere Molkerei – die Goldsteig Käsereien. Diese machen daraus hauptsächlich Käse, insbesondere Mozzarella, verschiedene Weich- und Hartkäsesorten, Butter und Ricotta.

Da wir in einer so schönen Gegend leben, bei der Entstehung neuen Lebens dabei sein dürfen, jeden Tag in der Natur neu anfangen dürfen, im Frühjahr unsere Früchte wachsen sehen können, usw. versuchen wir durch Achtsamkeit gegenüber der Natur und dem Leben unser Danke zu sagen.

Unsere Felder und Wiesen sind unsere Grundlage, um unser täglich Brot erwirtschaften zu können. Darum gehen wir sorgsam damit um.

Genauso ist es mit unseren Tieren. Jedes Lebewesen braucht Nahrung, Luft, Wasser und genügend Zuwendung.

Wir leben und produzieren hier und möchten, dass unsere Produkte von unseren Nachbarn genauso gerne gegessen werden, wie von uns selbst. Weil sie wissen, dass wir verantwortungsvoll produzieren und arbeiten.

Kühe sind von Natur aus neugierig
Kühe sind von Natur aus neugierig

Nach bestem Wissen und Gewissen erledigen wir unsere Aufgaben und lernen ständig dazu. Unser Bauernhof ist ein Familienbetrieb, d.h. die Hauptarbeit erledigen die Mitglieder unserer Familie. Das erfordert von der Familie großen Einsatz und Verständnis.

Da bereits 1993 (bei der Betriebsübernahme) die Rindfleischpreise im Sinken waren, war das Einkommen für eine neue junge Familie und die Hofübergeber so nicht mehr zu erwirtschaften. 1996 entschieden wir uns in die Milchproduktion zu investieren und zugleich, mehr durch Zufall, kamen die Schwarzbunten Kühe in unsere Herde und lösten nach und nach die Fleckviehrasse ab.

Fleckvieh: ein sogenanntes Zweinutzungsrind, d.h. die Tiere haben die Anlage zu guter Bemuskelung (die Fleischteile sind ausgeprägter, bei der Schlachtbeschau erhalten die Tiere eine gute Bewertung und damit sind die zu erzielenden Preise sehr gut) und die Kuh gibt mehr Milch als reine Fleischrassen.

Schwarzbunt: eine sog. Milchrasse, d.h. die Tiere sind genetisch veranlagt viel Milch zu geben und ihre Bemuskelung ist schlechter, die Tiere kann man als hager bezeichnen.

Milchwirtschaft in Bayern